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Neues Tierzentrum beider Basel, 2009 - 19


Bildquelle: mii-quartier.ch, Stephan Fluri


Tagsüber wird die Fassade aufgeschoben und die Öffentlichkeit des Gebäudes kommuniziert (Bild: © Giovanni Comparelli, Basel).


Das Neue Tierzentrum ersetzt den Altbau aus den 1970er Jahren und modernisiert auf einer Nutzfläche
von rund 4'000 m2 die betrieblichen Abläufe und Einrichtungen. Die früher nach Aussen abgeschottete
Anlage wurde räumlich vereinfacht und für die Öffentlichkeit zugänglicher konzipiert.

Die unterschiedlichen Bereiche der Anlage (Tierpflege, Kundenräume, Therapieräume) sind aufgrund
hygienischer Anforderungen räumlich getrennt und rund 75% der Fläche musste zonenrechtlich unter
Boden angeordnet werden. Ein Cluster aus Oblichtbauten sorgt für Tageslicht bis in das tiefer liegende
Sockelgeschoss und erleichtert die Orientierung. Neben Tageslicht wurde auch Grundwasser betrieblich
nutzbar gemacht.

Das aufgefächerte Gebäudevolumen folgt nach Aussen zonenrechtlichen Kriterien und reagiert integrativ
auf die Umgebung mit ihren stark durchmischten Masstäben (neben Familiengärten, geschützten
Arbeiterhäuser und einer öffentlichen Grünzone, befinden sich zugleich die Stadtautobahn und eine stark
befahrene Ausfallstrasse in direkter Nähe zum Areal).

Der Neubau verfolgt gemäss seiner Zweckbestimmung eine umfassende Optimierung, nutzt dazu jedoch
auch die öffentliche Zentrumsfunktion zur Vermittlung im Stadtraum.



Im Erdgeschoss gruppieren sich die verschiedenen Gebäudefunktionen um einen geschützten Innenhof.


Modell der Anlage und Rendering der ausgeführten Fassadenplanung.



Faltungen in der Hülle prägen die Öffnungen für die dahinterliegenden Räume (Bild: © Giovanni Comparelli, Basel).



Formale Faltungen führen ebenfalls in den Hof zum Gebäude hinein (Bild: © Giovanni Comparelli, Basel).



   
 
 
                      
 

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