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Umbau denkmalgeschütztes Zeughaus und neue Fahrzeughalle, 2014 - 17

Das Basler Zeughausareal ist Teil der südlichen Passage zur Stadt und grenzt direkt an einen weitläufigen Containerumschlag. Im Rahmen einer strukturellen Anpassung, wurde das denkmalgeschützte Hauptgebäude
neu strukturiert und am südlichen Arealrand eine neue Fahrzeughalle ergänzt.

Unterschiedliche Strategien baulicher Modernisierung sind eingesetzt. Die Sanierung des Hauptbaus stellt
zum einen die früher als Magazin räumlich offene Grundrisstruktur wieder her. Anstelle der zwischenzeitlichen
Schachtelgrundrisse, lassen neu in Holz eingefügte "Raumcontainer" für Kommunikations- und Nebenräume
die originale Tragstruktur wieder unverstellt sichtbar.

Im Gegensatz verfolgt die Strategie für die neue Fahrzeughalle weniger Zurückhaltung und gibt dem Arealrand
zur Strasse ein neues Gesicht. Die hier roh belassene Betonfassade ist mit Eisenoxyd durchsetzt und nähert
sich so im Ausdruck der gelblichen Sandsteinfarbe des 100-jährigen Zeughausbaus an. Als einzige Öffnung ist
der Halle eine massiv wirkende, dunkelbraun lackierte, Toranlage ergänzt.

Die Materialisierung des neuen Volumens spiegelt so die raue gewerbliche Umgebung und zeigt eine aktuellere
Wahrnehmung des Areals im städtischen Umfeld.



Der Anbau für die neue Fahrzeughalle ergänzt das denkmalgeschützte Hauptgebäude und aktualisiert den Arealabschluss zur Strasse.


Die gewerbliche Umgebung prägt thematisch auch die Innensanierung des denkmalgeschützten Hauptbaus.


Die in das Bestandesgebäude eingestellten Holzboxen nehmen die Nebenräume auf und lassen die umlaufende Raumschicht flexibel nutzbar.


Die Betonfassade der Fahrzeughalle ist mit Eisenoxyd durchsetzt und spiegelt mit der dunkelbraun lackierten Toranlage die raue gewerbliche Umgebung.




 
 
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